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Wer sind die TäterInnen?

Die TäterInnen
 

Wer sind die TäterInnen?

Eine Studie von
Dr. Peter Döge https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:qeytJQGNR34J:iaiz.aim-site.de/fileadmin/PDF/Publikationen/Doege/Maenner_d_ewigen_Gewalttaeter.pdf+wer+sind+die+t%C3%A4ter+von+gewalt&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=AD GEEShAeRcDRlb91eyBcotUnrd1EZdYEVlqlVRb73cRgV4OPmYs__v7d1Ra_PzGot7PxDchcRArWxDwuQfAO7O6oUp9aITsQJLn9A49EOnHcQXHDnxI8lsjT4T0N5hMR37iq6qarxTF&sig=AHIEtbQCIFEcSHOmcYVFmpYDXLYp-oZI9Q

Die Täterpersönlichkeit wird von der Rechtsmedizinerin Prof. Dr. Elisabeth Trube Becker (Missbrauchte Kinder, 1992) folgendermassen beschrieben: "Entgegen landläufiger Ansicht handelt es sich beim Täter nicht um einen sexuell abartig veranlagten Menschen. Wenngleich es auch den Triebtäter gibt, so erfolgt sexueller Missbrauch von Kindern in der Regel durch unauffällige, psychisch nicht von der Norm abweichende Menschen, vor allem Männer, von Außenstehenden oft als fleißige und treusorgende Familienväter beurteilt, denen niemand den Missbrauch der eigenen Tochter zutrauen würde. Die Täter empfinden ihr Verhalten selbst als harmlos, jedenfalls nicht strafwürdig.
Täter ist im familiären Bereich der Vater, der Mann, dem das Kind das meiste Vertrauen entgegenbringt, der es schützen und behüten sollte. Es folgt der Freund der Kindesmutter, der Stiefvater, Großvater, der Bruder. Auch Frauen, sogar Mütter, können Täter bei sexuellem Missbrauch von Kindern sein. Der Anteil der Frauen soll bei etwa 10 von Hundert liegen...."

TäterIn von sexualisierter Gewalt:
Die sexualisierte Gewalt findet nicht durch den "bösen Fremden, der mit dem Auto an einer dunklen Ecke lauert und das Kind entführt" statt. 96% der Gewalt findet in der näheren, bzw nächsten vertrauten Umgebung des Kindes statt, also zB. in der Familie, in Institutionen wie Schule, Kindertagesstätten, Sportverein, Kirche usw. und auch in (therapeutischen) (Wohn-)Einrichtungen. Die/der TäterIn ist dem Kind vertraut bzw, die/der TäterIn baut gezielt eine Beziehung zu dem Kind auf.
Das "klassische Täterprofil" gibt es nicht; die Täter sind nicht geisteskrank oder sonst irgendwie auffällig, wie gerne angenommen wird. Sie zeigen eben keine klassischen, nach aussen ersichtlichen Merkmale; sie leben in allen sozialen Gesellschaftsschichten und zeigen auch keine vermehrte psychologischen Störungen, an denen man sie erkennen könnte. TäterInnen sind eher unauffällig und angepasst, und leben mitten unter uns.
Obwohl die meisten Täter einige "Auffälligkeiten" gemeinsam haben, kann man daraus leider kein typisches Täterprofil erstellen.
Der/die TäterIn ist in keinsterweise an den Bedürfnissen der Kinder interessiert. Die kindlichen Bedürfnisse werden rigoros abgespalten, es sei denn, sie sind dem/der TäterIn hilfreich um das Kind für eigene Zwecke zu manipulieren.
Der/die TäterIn reisst mit äusserst subtiler Gewalt die sich noch im Aufbau befindenden Grenzen der Identität der Kinder ein und
implantiert so eigene Wünsche, Gedanken und Gefühle. In der Folge können die Kinder nicht mehr wirklich zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des Täters (Täterin) unterscheiden, was sie letzlich noch mehr verunsichert und verletzlicher macht. (JF)

In den seltesten Fällen sind Täter, die sexualisierte Gewalt an einem Jungen ausüben, homosexuell, sondern überwiegend heterosexuell orientiert. Die meisten sind verheiratet, und wären "beleidigt" wenn man sie als homosexuell bezeichnen würde. Auffällig ist allerdings oft eine gewisse ausgeprägte sexuelle Grundhaltung und Anspruch auf die Vormachtstellung eines Mannes gegenüber einer Frau oder einem Kind. In verschiedenen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die meisten Täter kein Unrechtsbewusstsein haben, sie wälzen die Verantwortung für die Tat auf das Kind oder das Umfeld ab, und verleugnen die Folgen ihrer Tat.

Täter von Mobbing:
Wer sind die Täter?  http://www.mobbing-wiki.de/index.php?title=Wer_sind_die_T%C3%A4ter%3F

"Narzisstische Mütter oder Väter":

Es handelt sich hierbei um eine besonders schwerwiegende Form der emotionalen Gewalt. Es ist sehr schwer narzisstische Mütter und Väter zu erkennen, und wenn es denn erkannt wird, noch schwerer etwas dagegen zu unternehmen.
Der folgende Artikel von Andrew Vacchs erklärt sehr gut, was emotionale Gewalt ist, und welche Folgen daraus entstehen. (Es geht im Artikel um sämtliche Folgen von Gewalt, mit dem Schwerpunkt auf der emotionalen Gewalt)
"Du trägst das Heilmittel in Deinem eigenen Herzen."
Emotionale Misshandlung von Kindern kann im Erwachsenenalter zu Abhängigkeit, Wut, einem ernsthaft beschädigten Selbstgefühl und zur Unfähigkeit, mit anderen echte Bindungen einzugehen, führen.
Aber - selbst wenn es dir passiert ist - es gibt einen Weg hinaus.
          von Andrew Vachss
Ursprünglich erschienen im
Parade Magazine, 28. August 1994
Der Rechtsanwalt und Autor Andrew Vachss hat sein Leben dem Schutz von Kindern gewidmet. Wir baten Vachss, einen Experten für das Thema Kindesmisshandlung, eine ihrer vielleicht komplexesten und verbreitetsten Formen zu untersuchen - emotionale Misshandlung: Was sie ist, was sie mit Kindern macht, was deswegen getan werden kann. Vachss' neuester Roman, "Down in the Zero", soeben bei Knopf veröffentlicht, beschreibt emotionale Misshandlung in ihrer monströsesten Form.

Links zum Thema: Narzisstischer Missbrauch
http://www.vaeternotruf.de/narzisstischer-missbrauch.htm
http://www.narzissmus.net/
http://www.narzissmus.org/








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