Géint Gewalt u Kanner

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Literaturempfehlungen zum Thema: Gewalt

Literaturliste
 

Die aufgelisteten Bücher sind als Überblick und nicht als Empfehlung zu verstehen.

Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen: Vom Mißbrauch elterlicher Macht und seinen Folgen [Taschenbuch]
Susan Forward (Autor),   Annette Charpentier (Übersetzer),

Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (1. April 1993) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442124425 ISBN-13: 978-3442124428

"Du sollst Vater und Mutter ehren" verlangt die Bibel - egal, ob die dich beschimpft und geschlagen, verhöhnt und gequält haben? Millionen von Menschen erlebten ihre Kindheit als Alptraum. Aber weil sie wehrlose, abhängige Opfer waren, können sie die Schuldigen nicht benennen, richten negative Gefühle ohnmächtig gegen sich selbst. Im Erwachsenenalter wirkt die vergiftete Kindheit immer noch nach - mangelndes Selbstwertgefühl und latenten Aggressionen sind die Folgen.
Susan Forward will helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Anhand zahlreicher Beispiele aus ihrer psychotherapeutischen Praxis erklärt sie im Buch zunächst detailliert und einfühlsam die subtilen Mechnaismen, die zwischen Eltern und Kindern wirken. Anschließend erläutert sie Schritt für Schritt, wie Erwachsene endlich dem düsteren Schatten ihrer Kindheit entkommen können.



Die geprügelte Generation: Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen [Gebundene Ausgabe]
Ingrid Müller-Münch (Autor)


Gebundene Ausgabe: 284 Seiten Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (April 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3608946802 ISBN-13: 978-3608946802

Als das Prügeln von Kindern noch normal war
Ein Großteil der deutschen Nachkriegskinder ist ins Leben hineingeprügelt worden. Wie kam es dazu, dass Eltern zu Teppichklopfer oder gar Rohrstock griffen? Was wurde aus diesen Kindern, die lange Jahre ihres Lebens mit dem Gefühl durch die Welt gingen: Die Eltern mögen mich nicht, ich bin ein Nichts!"Dieses Buch war längst überfällig. Eine äußerst spannend zu lesende Aufklärungsarbeit, die bisher weder wissenschaftlich noch publizistisch mit dieser Überzeugungskraft und Detailgenauigkeit geleistet wurde."
Günter Wallraff
Ein Großteil der deutschen Nachkriegskinder ist ins Leben hineingeprügelt worden. Wie kam es dazu, dass Eltern zu Teppichklopfer oder gar Rohrstock griffen? Was wurde aus diesen Kindern, die lange Jahre ihres Lebens mit dem Gefühl durch die Welt gingen: Die Eltern mögen mich nicht, ich bin ein Nichts!
Erst nachdem bekannt wurde, dass in Heimen und Privatschulen Misshandlungen an der Tagesordnung waren, dass Geistliche Kinder mit Stöcken schlugen - erst seitdem wird offen über die damals an Kindern verübte alltägliche Gewalt geredet.
Fragen nach dem WARUM kommen auf: War es der Zeitgeist, der zu Watsch n und einer Tracht Prügel verleitete? Hing es damit zusammen, dass die Väter traumatisiert aus dem Krieg zurückkehrten? Geschah dies alles in einer unsäglich brutalen Erziehungstradition? Mit einem Blick auf Gegenwart und Vergangenheit beschreibt dieses Buch, wie sich der Vertrauensbruch der Eltern auf die Biografie der Kinder ausgewirkt hat. Wie die demütigenden Schläge die Gefühle, den Alltag und die Beziehungen einer ganzen Generation bis heute beeinflussen. Und ob die einst geprügelten Kinder als spätere Erwachsene diesen Eltern verziehen oder mit ihnen brachen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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