Géint Gewalt u Kanner

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Essstörungen

Spätfolgen von Gewalt
 

Essstörung:

Eine Essstörung äußert sich durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper.
Sie reicht von wahllosem, zwanghaftem Verschlingen großer Nahrungsmengen, bis zur totalen Verweigerung des Essens. Dieses Verhalten ist ein Ausweichverhalten, eine Reaktion auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Flucht, Hilflosigkeit, Verweigerung und stummer Protest, zugleich aber auch Resignation und Anpassung. Essgestörte Menschen unterliegen häufig einem enormen Leidensdruck. Dieser wird von der Umwelt oft weder wahr-, noch ernst genommen. Ungefähr 85 Prozent der Betroffenen sind Frauen.
In zunehmendem Masse leiden auch Männer und junge Mädchen darunter.

Es gibt verschiedene Formen von Essstörungen, wobei die Übergänge zwischen den einzelnen Störungen fließend sind. Essstörungen führen zu gesundheitlichen, seelischen und sozialen Folgen.
Die verschiedenen Essstörungen gehören in der gesamten westlichen Gesellschaft mit zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen.

Hier ein Überblick über die verschiedenen Essstörungen:
Adipositas (Fettsucht),
Anorexie (Magersucht),
Binge-Eating-Disorder,
Bulimie (Ess-Brech-Sucht),
Latente Esssucht,
Orthorexia nervosa (=
auffallend ausgeprägtes Verlangen danach sich möglichst "gesund" zu ernähren),

Hier der Link zu einem Vortrag, den Frau Luise Reddemann gehalten hat: Vortrag, gehalten in Berlin am 1.12.2007: "Die Rolle des Vaters in der Behandlung von Patientinnen mit Traumatisierung in der Lebensgeschichte und Essstörungen". Als PDF   http://www.luise-reddemann.info/pdfs/Vortrag%20Ess2007.pdf

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