Géint Gewalt u Kanner

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Büchertipps für Kinder von betroffenen Eltern

Kinder von betroffenen Eltern
 

Die im Folgenden aufgelisteten Bücher sind als Überblick und nicht als Empfehlung zu verstehen.


Sonnige Traurigtage:
Illustriertes Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern und deren Bezugspersonen [Gebundene Ausgabe]
Schirin Homeier (Autor, Illustrator)
Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 2 (März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3938304162
ISBN-13: 978-3938304167
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
Illustriertes Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern und deren Bezugspersonen mit einem Vorwort von Prof. Dr. Fritz Mattejat. Ab Grundschulalter geeignet.
In letzter Zeit ist mit Mama etwas anders: sie ist so kraftlos und niedergeschlagen. Auf diese "Traurigtage" reagiert Mona wie viele Kinder psychisch kranker Eltern: Sie unterdrückt Gefühle von Wut oder Traurigkeit, übernimmt immer mehr Verantwortung und sehnt sich nach glücklichen "Sonnigtagen". Erst als sich Mona einer Bezugsperson anvertraut, erfährt sie, dass ihre Mutter unter einer psychischen Krankheit leidet und fachkundige Hilfe benötigt. Im Anschluss wendet sich Mona mit wesentlichen Fragen direkt an das Leserkind: Was ist eine psychische Erkrankung? Bin ich schuld daran? Wer kann Mama oder Papa helfen? Mit wem kann ich reden? Außerdem wird ein Notfallplan für Krisenzeiten eingeführt. Im Ratgeberteil bekommen private und professionelle Bezugspersonen Anregungen, um betroffene Kinder zu unterstützen.

 

Mama, Mia und das Schleuderprogramm: Kindern Borderline erklären [Gebundene Ausgabe]
Christiane Tilly (Autor), lt Anja Offermann (Autor), Anika Merten (Illustrator)

Gebundene Ausgabe: 40 Seiten, Verlag: Balance Buch + Medien; Auflage: 1., Auflage (März 2012) Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3867390754  ISBN-13: 978-3867390750
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre

"Mia versteht ihre Mutter manchmal gar nicht: Immer muss sie telefonieren, ist traurig oder tut sich weh! Als sie eines Tages verschwindet, ist Mia außer sich vor Sorge. Und stinkesauer: Was ist nur mit Mama los?
Wenn ein Familienmitglied psychisch erkrankt, erleben auch die Kinder große Verunsicherung. Es ist wichtig, sie nicht allein zu lassen mit ihren Ängsten und Fragen. Sie brauchen Ermutigung, altersgemäße Informationen, Raum für Spaß und Spiel. Dazu trägt dieses Buch bei.
Kinder lernen Borderline-Symptome zu verstehen und begreifen, dass sie geliebt werden, auch wenn Vater oder Mutter das im Schleuderprogramm der Gefühle nicht so zeigen können."

 

Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? [Gebundene Ausgabe]
Erdmute von Mosch (Autor, Illustrator)

Gebundene Ausgabe: 44 Seiten Verlag: Balance Buch + Medien; Auflage: 4. (2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3867390401 ISBN-13: 978-3867390408 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre

Ein Depressions-Monster, das Gefühle klaut, ja gibt's denn so was? Seit Rieke weiß, was mit Mama los ist, geht es ihr gleich besser. Dieses zauberhafte Bilderbuch ist das erste, das es Eltern, Großeltern und Erzieherinnen ermöglicht, kleinen Kindern zu erklären, was eine Depression ist.»Mama, bist du böse auf mich?« will die kleine Rieke von ihrer Mutter wissen, die seit Tagen nur noch müde im Bett oder auf dem Sofa liegt und keine Lust zum Spielen hat. Rieke ist traurig und fühlt sich schuldig, weil sie denkt, sie hat was falsch gemacht. Mit einfühlsamer Sprache und wunderbar zarten Bildern hat Erdmute von Mosch ein Buch gestaltet, das 3-6jährigen Kindern die Krankheit Depression verständlich macht und erklärt, dass Traurigkeit und Rückzug Symptome einer Krankheit sind und mit Geduld und Hilfe von Ärzten und Therapeuten behandelt werden können.


 

Annikas andere Welt - Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern [Broschiert]
Sigrun Eder (Autor), Petra Rebhandl (Autor), Evi Gasser (Autor)

Broschiert: 128 Seiten Verlag: Edition Riedenburg E.U.; Auflage: 1., Auflage (1. März 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3902647353 ISBN-13: 978-3902647351

Sind Erwachsene psychisch krank, dann leiden sie vorwiegend an Ängsten, Depressionen, Manien, Essstörungen, Suchterkrankungen, Schizophrenien oder Zwängen. Bei zunehmendem Problemdruck verdichten sich Suizidgedanken und Selbsttötungsversuche häufen sich. Für Partner und Angehörige stellt die Bewältigung des Alltags mit psychisch Kranken eine enorme Belastung dar, wobei das Zusammenleben infolge ausbleibender Krankheitseinsicht und Behandlungsbereitschaft zusätzlich erschwert wird. Richtig kompliziert wird es, wenn psychisch kranke Erwachsene minderjährige Kinder haben. Denn die psychische Krankheit erzeugt Unklarheit, Ängste, Schuldgefühle und verändert die Eltern-Kind-Beziehung meist ungünstig, weil Kinder oftmals vernachlässigt werden, seelische Gewalt erleben, einem Geheimhaltungsgebot ausgesetzt sind oder aufgrund stationärer Aufenthalte und Fremdunterbringung von ihren Bezugspersonen getrennt werden. Nicht selten wird dadurch die gesunde psychische Entwicklung eines Kindes maßgeblich gefährdet. Das Sachbuch „Annikas andere Welt“ teilt sich in drei Abschnitte: Im ersten erhalten Kinder Informationen über die psychischen Krankheiten der Eltern, deren Anzeichen und Auswirkungen auf sie selbst, die Eltern-Kind-Beziehungen sowie das Familienleben. Auch werden Ideen vermittelt, wie Kinder Gleichaltrigen die Krankheit erklären und wie sie selbst damit besser klarkommen können. Zahlreiche Arbeitsblätter laden zusätzlich zur Selbstreflexion, zum Entdecken eigener Fähigkeiten und Bewältigungsstrategien sowie zur Entwicklung eines differenzierten Familienbildes ein. Die Unterlagen im Buch eignen sich auch für die psychologische, psychotherapeutische, ärztliche und pädagogische Begleitung. Im zweiten Teil bekommen Eltern, Angehörige und psychosoziale Helfer Informationen zu kindlichem Erleben, Folgeproblemen, Risiko­faktoren und Fremdunterbringung. Sie erfahren außerdem, wie sie trotz Krankheit gut für ihre Kinder sorgen können. Für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen finden sich im dritten Abschnitt Anregungen für die Arbeit mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern. Leseprobe und Musikvideo zu Annikas Lied "Kopfsalat" im Internet: www.editionriedenburg.at/buecher/sowas

 

Flaschenpost nach irgendwo: Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker Eltern [Gebundene Ausgabe]
Schirin Homeier (Autor), lt Andreas Schrappe (Autor)

Gebundene Ausgabe: 143 Seiten Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 2., unver. Aufl. (4. April 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3940529176 ISBN-13: 978-3940529176

Irgendwas muss sich ändern: Marks Papa trinkt zu viel, die Eltern streiten nur noch, und in der Schule geht alles drunter und drüber. Mark kann mit niemandem darüber reden. In seiner Not schreibt er eine Flaschenpost. Dann nehmen die Dinge ihren Lauf ... Einfühlsam, liebevoll illustriert und im bewährten Stil des Buches 'Sonnige Traurigtage' erhalten Kinder von suchtkranken Eltern durch eine Bildergeschichte und einen altersgerechten Erklärungsteil Hilfestellung für ihren Alltag. Ein Ratgeber für erwachsene Bezugspersonen und Fachkräfte rundet das Kinderfachbuch ab.

 

Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung [Broschiert]
Christine Ann Lawson (Autor),  Irmela Köstlin (Übersetzer),

Broschiert: 274 Seiten Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1. (1. Oktober 2006) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3898062562 ISBN-13: 978-3898062565

Die erste Liebe in unserem Leben ist unsere Mutter. Es ist für uns überlebenswichtig, ihr Gesicht, ihre Stimme, die Bedeutung ihrer Stimmungen und ihre Mimik zu erkennen. Christine Ann Lawson beschreibt einfühlsam und verständlich, wie Kinder von Borderline-Müttern unter den Stimmungsschwankungen und psychotischen Anfällen leiden und verzweifelt nach Strategien der Bewältigung dieser Erlebnisse suchen. Borderline-Mütter treten dabei ihren Kindern in vier verschiedenen Figuren gegenüber: als verwahrloste Mutter, die Einsiedlerin, die Königin und die Hexe. Lawson zeigt, wie man sich um die Verwahrloste kümmern kann, ohne sie retten zu müssen, und um die Einsiedlerin, ohne ihre Angst zu verstärken; wie man die Königin liebt, ohne ihr Untertan, und wie man mit der Hexe lebt, ohne ihr Opfer zu werden.



 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü